Offizielle Bezeichnung: Republik Armenien

Hauptstadt Jerewan (etwa 1 Million Einwohner)

Bevölkerung: etwa 3 mln Einwohner

KlimaContinental, im Sommer heiß, aber geringe Luftfeuchtigkeit

Fläche29,800 qm

Religion: Armenisch Apostolisch

Amtssprache Armenisch

Währung: Dram (AMD)

ZeitzoneGMT + 4

Das heutige Armenien, zwischen Kaukasus und Ararat gelegen, birgt in großartiger Landschaft reichhaltige architektonische Sehenswürdigkeiten und Kulturgüter und verfügt trotz seiner geringen Größe über mehrere unterschiedliche Landschaftstypen. Armenien, das seine Bewohner Hayastan nennen, ist ein eigenartiges Bergland, eine „Berginsel“, wie es der deutsche Geograph Karl Ritter genannt hat.

Kirchenkunst und Architektur

Das Gebirgsland in Transkaukasien ist ein uraltes Kulturland. Armenien ist das erste Land der Welt, welches das Christentum als Staatsreligion schon im Jahre 301 anerkannt hat. Bis in die Gegenwart hat das armenische Volk trotz Verfolgungen den christlichen Glauben bewahrt und nennt seine Kirche stolz „Armenisch-apostolisch“. Das Christentum nimmt in Armenien einen bemerkenswerten Platz ein. Siebzehn Jahrhunderte prägte das armenische Christentum die Kunst des Volkes am Ararat. Viele Kirchen wurden auf den Fundamenten antiker Tempel errichtet. Die isolierte Lage führte schon früh zur Ausbildung einer eigenständigen Kirchenkunst und –architektur.

Zuerst wurde in der damaligen Hauptstadt Armeniens Vagharschapat (dem heutigen UNESCO-Weltkulturerbe Edshmiatsin) die Heilige Kathedrale gegründet. Die Kathedrale war die erste Kreuzkuppelkirche. Die Hauptmauern stammen aus dem Jahre 303. Die über 1700 Jahre alte Kathedrale hat bis heute alle Traditionen des armenischen Kirchenbaus aufbewahrt. Die Kirchen in Edshmiatsin gelten als wichtige Bauwerke der frühen armenischen Kirchenarchitektur und sind UNESCO-Weltkulturerbe.

Der typisch armenische Kirchenbau ist nach außen geschlossen und schlicht ummantelt. Die Kuppel weist mit dem Spitzdach auf den Himmel. Sie umfasst in scharfer Trennung von der Außenwelt die Gemeinde und Gott. Es gibt verschiedene Klassifikationen in die unterschiedlichen Architekturformen der armenischen Baukunst. Für die Vorarabische Zeit, in der die christliche Baukunst entstanden ist, wird allgemein eine Einteilung in drei Oberbegriffe vorgeschlagen: Saal- bzw. Hallenkirchen, Basiliken, Zentralbauten.

Eine besondere eigenständige Form armenischer Bildhauerkunst sind die Chatschkare (Kreuzsteine), die ab dem 9. Jh. in Armenien große Verbreitung gefunden haben. Ein Chatschkar ist eine Stele, ein Monolith, mit eingraviertem Kreuz als Hauptthema. Chatschkare sind Gedächtnis-Monumente und künstlerische Objekte ganz besonderer Art. Im Mittelpunkt steht das Kreuz, der Rest ist vollständig mit feinem Flechtwerk, Palmenblättern, Ranken, Weintrauben, Tiermustern, Ornamenten mit abstrakten Verknotungen und Rosetten überzogen und in der unteren Hälfte oft mit einer Sonnenscheibe geschmückt. Die Chatschkare, die untrennbaren Teile der Kirche, sind in zahllosen Varianten in die Kirchenwände eingemeißelt oder als Relief gestaltet. Aber nur wenige Ausnahmen tragen das Bild des Gekreuzigten.

Geografie und Natur

Armenien liegt am Übergang zwischen Kleinasien und dem (aus europäischer Sicht so genannten) Transkaukasien, zwischen 38° 51′ und 41° 16′ nördlicher geografischer Breite sowie 43° 29′ und 46° 37′ östlicher geografischer Länge. Der heutige Staat umfasst ein Gebiet von 29.800 Quadratkilometern im Nordosten des Armenischen Hochlands und am Südrand des Kleinen Kaukasus. Armenien gehört geografisch zu Asien, politisch zu Europa. Es grenzt im Norden an Georgien, im Osten an Aserbaidschan, im Süden an den Iran, im Südwesten an die aserbaidschanische Exklave Nachitschewan und im Westen an die Türkei.

Armenien ist ein sehr ausgeprägtes Gebirgsland, denn 90 % der Landesfläche liegen mehr als 1.000 Meter über dem Meeresspiegel, die durchschnittliche Höhe beträgt 1.800 Meter. Von Norden her erstrecken sich die über 3.000 Meter höhen Ausläufer des Kleinen Kaukasus. Das Gebiet liegt in einem Faltengebirge – es entstand und veränderte sich durch den Zusammenstoß der Eurasischen Platte mit der Arabischen Platte. Die höchste Erhebung ist der erloschene Vulkan Aragaz (4.090 Meter) (unweit des biblischen Ararat), der tiefste Punkt liegt rund 380 Metern am Fluß Debet an der Grenze zu Georgien. Aufgrund des Gebirgsreliefs besitzt Armenien ein abwechslungsreiches Landschaftsbild sowie verschiedene Klima- und Vegetationszonen.

Die Flora ist in Armenien sehr vielfältig. Der nordwestliche Teil Armeniens ist reich an Wäldern. Zu den Hauptabarten der armenischen Bäume gehören Eiche, Pappel, Linde, Weide, Ahorn, Nussbaum, Apfelbaum und Birnbaum.

Zur Tierwelt Armenien gehören die syrischen Bären, Wildschweine, Wölfe, Leoparden. Die Wälder Armeniens bewohnen 450 Arten von Wirbeltieren und 1000 Arten von wirbellosen Tieren. Das armenische Hochland bewohnen 850 Vogelarten. Viele von diesen Vogelarten (Kranich, Schwalbe, Taube) wurden in Legenden erwähnt.

Küche und Weintradition

Armenia is a country of ancient traditions. Viticulture and winemaking are among the oldest traditions of the Armenian people. Archaeological excavations on the hill Karmir Blur and in the fortress Erebuni (8th-7th century BC) are evidence of using irrigation in viticulture in ancient times. Armenians are known for their good wine and good beer. Archaeological discoveries testify that the brewing of beer was already known at Urartian time (861 BC).

The grapes “Kangu”, “Woskehat”, “Mskhali”, “Garan Dmak”, “Rkatsitseli” are used for the preparation of the Armenian brandy. Even Winston Churchill, who was a friend of whiskey and champagne, was not indifferent to Armenian cognac. Armenian cuisine is not only diverse but also healthy, bio, popular and extremely delicious. The Armenians have fun not only with food but also with preparing. In Armenia, there are excellent chefs whose talent is appreciated only by gourmets.

The typical components of Armenian cuisine are herbs, cheese, vegetables, meat and of course the traditional Armenian bread Lavash (thin, long flatbread). Lavash is baked according to ancient technology in the tandoor (Tonir in Armenian). Matsun, Armenian yogurt, is one of the dairy products in Armenian cuisine, which promotes digestion. The superbly refreshing Tan drink is made with Matsun and water. Barbecue is everywhere. It exists in many countries, under different names, but the Armenian khorovats, the Armenian BBQ has a special taste. The secret of the special taste is associated with marinating with various herbs. It is impossible to enumerate all Armenian dishes such as Dolma, Khashlama, Kyufta, Spas, and others. On the way to Armenia, you can enjoy delicious dishes, good wine, and pleasant conversation. Armenia is rich in fruits. Peach, pomegranate, fig, grapes, and many other fruits are grown in Armenia. The fact that the home of the apricot is Armenia is corroborated by its Latin name Prunus Armeniaca (Armenian plum). Apricot, the queen of fruits and the best remedy for the heart, is at home in Armenia. Here the apricot has its unsurpassed taste.

Gehe einmal im Jahr irgendwohin, wo du noch nie warst. 
Dalai Lama

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