Kirchenkunst und Architektur PDF Drucken E-Mail

Das Gebirgsland in Transkaukasien ist ein uraltes Kulturland. Armenien ist das erste Land der Welt, welches das Christentum als Staatsreligion schon im Jahre 301 anerkannt hat. Bis in die Gegenwart hat das armenische Volk trotz Verfolgungen den christlichen Glauben bewahrt und nennt seine Kirche stolz „Armenisch-apostolisch“. Das Christentum nimmt in Armenien einen bemerkenswerten Platz ein. Siebzehn Jahrhunderte prägte das armenische Christentum die Kunst des Volkes am Ararat. Viele Kirchen wurden auf den Fundamenten antiker Tempel errichtet. Die isolierte Lage führte schon früh zur Ausbildung einer eigenständigen Kirchenkunst und –architektur.

Zuerst wurde in der damaligen Hauptstadt Armeniens Vagharschapat (dem heutigen UNESCO-Weltkulturerbe Edshmiatsin) die Heilige Kathedrale gegründet. Die Kathedrale war die erste Kreuzkuppelkirche. Die Hauptmauern stammen aus dem Jahre 303. Die über 1700 Jahre alte Kathedrale hat bis heute alle Traditionen des armenischen Kirchenbaus aufbewahrt. Die Kirchen in Edshmiatsin gelten als wichtige Bauwerke der frühen armenischen Kirchenarchitektur und sind UNESCO-Weltkulturerbe.

Der typisch armenische Kirchenbau ist nach außen geschlossen und schlicht ummantelt. Die Kuppel weist mit dem Spitzdach auf den Himmel. Sie umfasst in scharfer Trennung von der Außenwelt die Gemeinde und Gott. Es gibt verschiedene Klassifikationen in die unterschiedlichen Architekturformen der armenischen Baukunst. Für die Vorarabische Zeit, in der die christliche Baukunst entstanden ist, wird allgemein eine Einteilung in drei Oberbegriffe vorgeschlagen: Saal- bzw. Hallenkirchen, Basiliken, Zentralbauten.

Eine besondere eigenständige Form armenischer Bildhauerkunst sind die Chatschkare (Kreuzsteine), die ab dem 9. Jh. in Armenien große Verbreitung gefunden haben. Ein Chatschkar ist eine Stele, ein Monolith, mit eingraviertem Kreuz als Hauptthema. Chatschkare sind Gedächtnis-Monumente und künstlerische Objekte ganz besonderer Art. Im Mittelpunkt steht das Kreuz, der Rest ist vollständig mit feinem Flechtwerk, Palmenblättern, Ranken, Weintrauben, Tiermustern, Ornamenten mit abstrakten Verknotungen und Rosetten überzogen und in der unteren Hälfte oft mit einer Sonnenscheibe geschmückt. Die Chatschkare, die untrennbaren Teile der Kirche, sind in zahllosen Varianten in die Kirchenwände eingemeißelt oder als Relief gestaltet. Aber nur wenige Ausnahmen tragen das Bild des Gekreuzigten.

 
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